Aerospace

Zustandsüberwachung in der Luft- und Raumfahrtlogistik

Komponenten in der Luft- und Raumfahrtlieferkette sind robust genug, um Flugzeuglandungen und Raketenstarts zu überstehen, doch der Transport von einzelnen Zulieferern bis zum endgültigen Montageort kann eine ganz andere Geschichte sein. Bevor sie zusammengebaut werden, fehlt vielen von ihnen der robuste Schutz gegen Stöße, den sie später innerhalb des Flugzeugs oder der Rakete erfahren werden. Daher sind sie anfällig für Schäden durch unerwartete Einwirkungen.

Die Luft- und Raumfahrtlieferketten sind wirklich global, mit wichtigen Zulieferern auf der ganzen Welt. Der Airbus A380 beispielsweise besteht aus etwa 4 Millionen Bauteilen, die von 1.500 Unternehmen in 30 Ländern produziert werden. Logistische Probleme können daher die Produktion verzögern, Lieferungen verschieben und den Kundenservice sowie die Finanzen des Herstellers beeinträchtigen.

Optimierung der Raumfahrtlieferkette

Zustandsüberwachungssysteme sind ein wesentlicher Bestandteil eines Risikomanagementprogramms in der Lieferkette. Sie können Hersteller auf Bauteile aufmerksam machen, die während der Handhabung rauen Bedingungen ausgesetzt waren, bevor sie ins Lager gelangen, sodass eine gründliche Inspektion erfolgen kann.

Es gibt verschiedene kosteneffiziente Überwachungsoptionen, die sich ideal für die Raumfahrtlogistik eignen:

ShockWatch RFID-Tags sind mit Stoßschwellen von 5 bis 75G erhältlich und verfügen über passive, RFID-aktivierte Sensoren. Jedes Mal, wenn das Tag an einem RFID-Leser vorbeikommt, werden seine Zustandsdaten protokolliert und automatisch in das Bestandsverwaltungssystem oder die ERP-Software übernommen. Außerdem färbt sich das Tag rot, was einen visuellen Hinweis darauf gibt, dass die Fracht möglicherweise beschädigt ist.

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